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Besonderheiten der Liebfrauenkirche

Neben ihrer faszinierenden Architektur und Geschichte besitzt die Liebfrauenkirche zu Worms weitere Besonderheiten, die ihr Bedeutung verleihen.

Nachdem der Wormser Bischof Enniecho 1298 das Liebfrauenstift im Norden der Stadt Worms gegründet hatte, begann man mit dem Bau der imposanten Wallfahrtskirche, die als Marien-Heiligtum zu den großen Wallfahrtskirchen des Abendlandes gezählt wurde. Auch wenn das Liebfrauenstift im Rahmen der Säkularisierung aufgelöst wurde, ist die Liebfrauenkirche als Pfarrkirche der Liebfrauengemeinde erhalten geblieben.

Neben dem Dom und dem Brückenturm ist die Liebfrauenkirche eines der Wahrzeichen der Stadt, die den Besucher schon von weitem begrüßen. Seit dem 14. Jahrhundert pilgern Menschen in die Liebfrauenkirche, um bei der Gottesmutter (Gnadenbild aus dem Jahre 1260) Schutz, Trost und Fürsprache zu finden. Im Mittelalter wurde die Wormser Wallfahrt in einem Atemzug mit den großen Walfahrten des Abendlandes nach Aachen, Rom und Santiago genannt. Heute ist der Pilgerweg nach Santiago, an dem auch die Liebfrauenkirche liegt, wieder ausgeschildert und nachvollziehbar. Neben dem Marienheiligtum ist auch der heilige Valentinus von Terni von besonderer Bedeutung. Bereits im 11. Jahrhundert wurde eine Reliquie des populären Heiligen in Worms verehrt, die sich seit 1805 ebenfalls in der Liebfrauenkirche befindet. Jedes Jahr zum Valentinstag kommen viele Menschen in die Liebfrauenkirche.

 

Neben der Madonnenfigur und der Valentinusreliquie, dem Chorgestühl aus dem 17. Jahrhundert und der Barockorgel ist der Fensterzyklus von Alois Blum, der in den letzten 30 Jahren geschaffen wurde, besonders beeindruckend. Im Umgang der Kirche ist dieser als prächtiger Farbteppich gestaltet, im Schiff erzählt er nach dem Vorbild der mittelalterlichen Biblia Pauperum die Geschichte Gottes mit den Menschen. Gerade bei Sonnenschein tauchen die Fenster die Kirche in leuchtend buntes Licht und erzeugen eine mystisch meditative Atmosphäre, die dem Besucher ein Abbild des Himmels darstellen will, wie die gotischen Baumeister beabsichtigt hatten.

 

Die gotische Liebfrauenkirche liegt eingebettet in den Wormser Weingärten. Sie war es, die der weltberühmten Liebfrauenmilch ihren Namen gab: Erstmals wurde die "berühmte Lieben Frauen Milch zu Worms" 1744 erwähnt. Damals durfte diese Bezeichnung nur verwendet werden, wenn die Trauben in dem Bereich "soweit der Turm der Liebfrauenkirche seinen Schatten werfe" wuchsen.

 

Weitere Informationen zu den Besonderheiten der Liebfrauenkirche erhalten Sie auf der Homepage der Pfarrei Liebfrauen Worms.

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Liebfrauenkirche Worms

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