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Die Antiphonare der Liebfrauenkirche

Kardinal Hermann Volk (1903 – 1988), Vorgänger unseres jetzigen Kardinals Karl Lehmann, sagte einmal, die christliche Gemeinde sei eine hymnische Gemeinde.

Er wollte damit sagen, dass das Singen wesentlich zu den Äußerungen der Christlichen Gemeinde gehört, weil die Botschaft, die wir zu verkünden haben, geradezu der Steigerung des nur gesprochenen Wortes durch das Singen bedarf – ähnlich dem bekannten Spruch: wer singt, betet doppelt.

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Darum war wohl von Anfang an, wenn Christen zum gemeinsamen Gottesdienst zusammenkamen, der liturgische Gesang ein wesentlicher Bestandteil ihrer Gottesdienstfeier. Das war nichts absolut Neues, denn auch im jüdischen Synagogengottesdienst wurden die Psalmen gesungen.


Der „Gregorianische Gesang“ (Choral) ist – wie es im Lexikon für Theologie und Kirche zu lesen ist – die offizielle Klanggestalt der feierlichen römischen Liturgie. Im wesentlichen geht dieser Gregorianische Choral zurück auf Papst Gregor I (590 – 604) den bedeutenden Kirchenlehrer. Durch vorbildliche Verwaltung des Patrimonium Petri (Einrichtung einer zentralen Vermögensverwaltung) bereitete er die weltliche Macht des mittelalterlichen Papsttums und den Kirchenstaat vor. Er ordnete die römische Liturgie u. a. insofern neu, dass er vor allem für die Bewahrung und die Ordnung des Überlieferten sorgte. Dies betraf auch die christliche bzw. kirchliche Musik.

 

Die Antiphonare der Liebfrauenkirche sind eine beachtliche Gruppe von zwölf Sängern. Zur Zeit werden die großen Feste im Kirchenjahr zusammen mit dem Liebfrauenchor gestaltet, dazu kommen die Wallfahrtsgottesdienste der Liebfrauenkirche, unter alleiniger Gestaltung die Marienfeste und das große Requiem am 2. November. Als Chorleiter fungiert Michael Sekulla, wie auch beim Liebfrauenchor. Auch schon lange Zeit dabei ist der Sprecher der Antiphonare Bernd Ritzert und meint: „Wir sind ein offener Chor und freuen uns über jeden Zuwachs.“ Sein Weg vom Messdiener in den gemischten Liebfrauenchor und in die Männerschola war eine „typische Liebfrauen- Karriere“.

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Kirchenmusik

Die Liebfrauenchöre

Antiphonare

Kontakt

Chorleiter: Michael Sekulla

Chorsprecherin: Katharina Bens

Chorproben

Liebfrauenchor

Fr. 19.30 Uhr (Konradsaal)

 

Antiphonare Fr. 18.30 Uhr
(14-tägig, Konradsaal)

 

Frauenschola Fr. 18.30 Uhr
(14-tägig, Konradsaal)

 

Kinderchor (6-14 Jahre)

Fr. 15.00 Uhr (Konradsaal)