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Die Fenster der Liebfrauenkirche

Dass zur Ausstattung der Wormser Liebfrauenkirche von Anfang an farbige Fenster gehörten, versteht sich von selbst; sie galten der mittelalterlichen Theologie als die Edelsteinmauern, die nach Apk 21, 18-21 das himmlische Jerusalem auszeichnen.

Die Glasgemälde der Gotik fielen bereits dem Stadtbrand von 1689 zum Opfer. Der in den Jahren 1707-1732 durchgeführte Wiederaufbau mußte auch für eine Neuverglasung der zahlreichen Fensteröffnungen Sorge tragen; diese Barockfenster überstanden zwar die Aufhebung des Liebfrauenstifts (1802), nicht aber die neugotische Renovierung seiner Kirche (1860-1868). Auch die Glasgemälde der Neugotik sind nicht erhalten; sie fielen großenteils bereits der Explosionskatastrophe von Oppau (21.9.1921) zum Opfer. Die 1922 neu geschaffenen Fenster jedoch wurden ausnahmslos durch zwei Luftminen zerstört, die am 4.10.1943 in unmittelbarer Nähe der Liebfrauenkirche niedergingen.

 

Die 1945 von jungen Mitgliedern der Pfarrei vorgenommene Notverglasung hatte keine künstlerischen Ansprüche; sie wurde erst von 1966 an kontinuierlich durch wertvolle Glasgemälde ersetzt. Die künstlerische Gestaltung übernahm der Mainzer Glasmaler Alois Plum (*1935). Seinen umfangreichsten Fensterzyklus schuf Plum von 1966 bis 1995 für die Wormser Liebfrauenkirche: ein fenster hinter der Orgel, 19 Obergadenfenster, zehn Chorumgangsfenster, zwei große Querhausfenster, vier Turmkapellenfenster sowie 11 Fenster in den Seitenschiffen.

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